Ich habe Adobe Photoshop nicht …
Nicht verzweifeln, die generellen Regel lassen sich auf die meisten Programme anwenden:
1) dpi von 150 oder 300 auf 72 verringern und dabei darauf achten, dass die angezeigte Bildgröße sich nicht ändert (wohlgemerkt: die Ausgabegröße — die Anzahl der Pixel muss sehr wohl kleiner werden)
2) sollte das alleine nicht ausreichen: anschließend Bildgröße ändern
Meine persönliche Meinung:
Sowohl MS Picture It! als auch ACDsee sind nicht gerade die am besten geeigneten Produkte für diese Aufgabe. Deutlich besser ist zum Beispiel PaintShop Pro (www.topsystems.de).
Ein Wort zur Dateigröße:
Oft wird gefragt, wie groß denn eine Bilddatei eigentlich ist. Das lässt sich nur schwer beantworten, da so gut wie alle gängigen Bildformate (JPG, PNG und meist auch TIF) die Daten komprimieren, die Datei auf der Festplatte also meistens deutlich kleiner ist als das Bild an sich Platz beansprucht. Wie geht das?
Da müssen wir noch mal einen kurzen Haken schlagen zu einem anfangs erwähnten Paramter, der Farbtiefe. Diese ist entweder 8, 16, 24 oder neuerdings und völlig sinnloser Weise 32 Bit. Die Anzahl der verwendeten Bits legt dabei fest, wie viel verschiedene Farben ein Bild enthalten kann. Mit 8 Bit lassen sich 256 Farben darstellen, mit 16 Bit entsprechend 65.536 Farben und mit 24 Bit dann schon 16,7 Millionen Farben.
Da für jeden einzelnen Bildpunkt festgelegt werden muss, welche Farbe er hat, ergibt sich für die echte Größe eines Bildes die Formel:
<breite in Pixel> x <höhe in Pixel> x <farbtiefe>
Ein Bild mit 1600 x 1200 Pixeln bei einer Farbtiefe von 24 Bit belegt also
46.080.000 Bit. Da Computer lieber mit Byte arbeiten rechnen wir das schnell um: Ein Byte hat 8 Bit, also müssen wir unser Ergebnis noch schnell durch 8 teilen und bekommen als Dateigröße 5.760.000 Byte. Das sind 5.625 KByte (1 KByte = 1024 Byte) oder etwa 5,49 MByte (1 MByte = 1024 KByte).
Wäre die Farbtiefe nur 8 Bit, ergäben sich die Werte
1.920.000 Byte
1.875 KByte
1,83 MByte
Wie man sieht: Immer noch ziemlich groß, dafür sieht es mit 256 Farben wirklich nicht mehr gut aus.

Hallo Mischa,
ich glaube, ich habe das Prinzip eigentlich ganz gut verstanden. Leider sehen meine verkleinerten Bilder immer sehr unscharf aus (als Avartar, wenn ich die Maximalangaben einhalte). Als gif kommen sie immer noch besser als als jpg. Das kann doch eigentlich nicht sein, oder?
Das kann durchaus sein, weil GIF nur 256 Farben darstellen kann. Ergo sehen manche Ränder und Konturen schärfer aus, weil die Farbunterschiede der Pixel zueinander größer sind. Während es also bei JPG dank größerer Farbanzahl und Kompressionsverlusten schon mal unscharf oder verschmiert aussehen kann, hat GIF dieses Problem nicht.
Hi Mischa,
habe gestern stundenlang versucht, ein Bild zu komprimieren. Deiner Seite habe ich es zu verdanken dass es heute morgen geklappt hat.
Danke
Ulli
Isch bin aber nischt Mischa ;-)