Crocodile Dundee’s Handy

Mein aktueller Begleiter für Zwecke wie telefonische Erreichbarkeit, kurzen E-Mail-Check oder auch gelegentliche Fernwartung von Servern ist ein iconBIT Mercury S. Wenn man das Ding zum ersten Mal sieht und mit den sonst üblichen Handys vergleicht, denkt man spontan an Crocodile Dundee: “Das soll ein Handy sein? DAS ist ein Handy.”
Mehr als 250 Gramm schwer, satte Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll – wer braucht sowas eigentlich? Ich. Definitiv.

Mercury S, iPhone 3GS, Defy+Wuchtbrumme(r): das Mercury S ist schon ein Brett …

Warum? Mehrere Gründe:

  • Dank Dual-SIM muss ich nicht zwei Handys für Firma und Privatgespräche mit mir rumschleppen
  • Guter Empfang – wo das iPhone schon längst aufgibt kann ich mit dem Mercury S noch surfen und telefonieren. Bislang nur geschlagen von meinem Motorola Defy+, das noch ‘nen Tacken hartnäckiger am Funksignal hängt
  • Großes Handy = großer Akku. Wenn grad wenig los ist hält der auch schon mal drei Tage durch. Drei Tage! Mit WLAN, Bluetooth und …
  • Dank meiner nicht ganz zierlichen Hände (vulgo: “Pratzen”) kann ich das Brett immer noch mit einer Hand bedienen. Ok, viel größer dürfte es nicht mehr sein. Aber es passt noch in die Arschtasche der Jeans – und überlebt es, wenn man sich draufsetzt. Perfekt.
  • Das große Display sorgt dafür, dass ich nicht jedes Mal die Lesebrille brauche, wenn ich E-Mails oder bei längeren Bahnfahrten auch mal Bücher lesen will
  • Selbst Kommandozeile oder RDP geht erstaunlich gut, trotz der eigentlich inzwischen indiskutablen Auflösung von 800×480 Pixeln

So Sachen wie die etwas schwächliche Kamera oder das mit Android 4.0.4 doch schon etwas angestaubte OS stören mich dann eher weniger. Ich brauch’ ja auch keinen polierten Hammer, um Nägel ins Holz zu hauen. Das Mercury S ist ein Arbeitsgerät, und den Job erledigt es für mich extrem gut.

mercuryS_iphone3_motorolaDefy_height2Dick geht anders: Links Motorola Defy+, Mitte iconBIT Mercury S, Rechts iPhone 3GS

Fazit: Auch wenn mich der Rest der Welt für verrückt hält – speziell wenn ich mir das Brett tatsächlich mal vor den Kopf ans Ohr halte: Das Mercury S ist eines der wenigen Geräte, die seit langem mal wieder den “Editor refuses to give it back”-Award erhält. Es sei denn, jemand gibt mir ein “iPad Micro Retina + Phone”. Da könnte ich dann doch schwach werden.