Tag Archives: the ugly truth

IPv6 bei Strato mit Debian “Jessie”

Nach dem Upgrade eines meiner Server bei Strato auf Debian “Jessie” funktionierte auf einmal das Routing von IPv6 nicht mehr. Schuld ist wohl, dass Strato den Eintrag fe80::1 als Default-Route verwendet, was unter Jessie anscheinend nicht mehr so einfach möglich ist. Funktionieren tut es bei mir jetzt wieder mit diesem Eintrag in /etc/network/interfaces:

iface eth0 inet6 static
    pre-up modprobe ipv6
    address 2a01:238:429c:2900:dead:beef:2bad:4dad
    netmask 128
    gateway fe80::1
    post-up ip -6 route add default via fe80::1 dev eth0

Wichtig ist dabei die letzte Zeile. Sie weist das Betriebssystem an, das Default-Gateway über das Interface eth0 anzusprechen und nicht – wie es das normalerweise tun würde – über lo.

Die Lüge vom Wählerwillen

Nun ist er also mal wieder in vielen Zeitungen: der bereits am Wahlabend insbesondere von den großen Parteien so gern zitierte “Wählerwille”, der – zumindest denselben Parteien zufolge – eine “große Koalition gewünscht” habe. Frisch aufgewärmt nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Jetzt mag es ja noch angehen, dass sich Parteien diese Freiheit der Interpretation eines Wahlergebnisses nehmen. Was mich allerdings zutiefst bestürzt ist, dass diese schöne Floskel vollkommen kritiklos auch von der Presse geschluckt und ohne weiteres Hinterfragen verbreitet wurde und wird.

Entschuldigung, aber auf meinem Wahlzettel fand sich kein Feld “Große Koalition”, bei dem ich mein Kreuzchen hätte machen können. Und durch Befragungen im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis konnte ich feststellen, dass auch dort weder bei der Wahl ein entsprechendes Feld aufgetaucht ist, noch sich einer der Befragten eine große Koalition gewünscht hätte.

Auch wenn unsere Politiker das verständlicher Weise nicht so gerne hören und vermutlich auch nicht wahrhaben wollen: Ausser den nun in der großen Koalition vereinten Parteigrößen (und zumindest bei der SPD gesichert der Mehrheit ihrer Mitglieder) wollte wohl niemand diese große Koalition. Ist doch der bereits aus dem letzten Experiment dieser Art bekannte Effekt schon jetzt absehbar: Aus den Programmen der jeweiligen Parteien wird ein fauler Kompromiss geschmiedet, mit dem die Politiker gut, die Bürger dafür weniger gut leben können. Hurra, ein Hoch auf den glücklicher Weise frei interpretierbaren Wählerwillen.

Anstatt nur die SPD-Mitglieder zu ihrer Meinung zu befragen (und, seien wir mal ehrlich: hatte irgendwer erwartet, dass die sagen “Nö, wir verzichten auf die Macht! Schon aus Prinzip! Woll!”? Ernsthaft jetzt?) hätte, würden die Volksvertreter ihrem Namen nur halbwegs gerecht werden wollen, das gesamte Volk befragt werden müssen, bevor man ihm einfach einen dem großen Teil der Politik gerade passenden “Willen” oder “Wunsch” unterjubelt. Ok, das wäre sicherlich – wenn überhaupt – nur mit großem Aufwand machbar gewesen und hätte natürlich das Risiko geborgen, dass das Wahlvieh vielleicht doch nicht ganz so dumm ist wie angenommen oder zumindest erhofft und daher gesagt hätte: “Ja nee, das “Große Koalition”-Dingens wollten wir dann jetzt doch nicht.”.

Ganz abgesehen davon, dass es eine große Koalition so dringend braucht, wie ein Fisch ein Fahrrad. Oder feste Koalitionen über eine Legislatur-Periode hinweg überhaupt.

Würden nämlich die Parteien, anstatt sklavisch an ihren Programmen, Ideologien und natürlich den jeweils aktuellen Lobbyisten zu hängen, mal das tun, was eigentlich ihre Aufgabe ist – nämlich die Interessen des Volkes zu vertreten -, dann sollte es nach gesundem Menschenverstand auch gar kein Problem sein, für Projekte, Gesetze und was sonst noch so aus dem Berliner-Moloch entspringt Mehrheiten über alle Parteien hinweg zu finden (das mit dem Fraktionszwang – übrigens genau so ein Unding wie Koalitionen – lasse ich jetzt mal der Einfachheit halber unter den Tisch fallen). Und damit gleichzeitig und dann tatsächlich auch für die Mehrheit aller Wähler.

Vereinfacht gesagt: zum Regieren braucht es eigentlich keine auf welchem Weg auch immer künstlich herbei geführte absolute Mehrheit. Sie macht das Regieren nur bequem und einfach. Und deswegen ist auch die große Koalition für Politiker so toll. Weil sie es den dann Regierenden bequem und einfach macht.

Ich will aber nicht, dass es sich die Leute, die letztlich auch über mein Wohl entscheiden, bequem und einfachen machen. Ich will, dass die über das, was sie entscheiden, vorher gründlich nachdenken. Dass sie abwägen, andere Meinungen anhören (müssen) und eventuell sogar aktiv einholen. Und ich bin mir verdammt sicher, dass sich das noch viele andere Leute wünschen. Und ich will nicht, dass mir – als Angehörigem der Gruppe “Wähler” – unterstellt wird, ich würde die “bequem und einfach”-Variante doch wollen. Weder von Politikern, noch von Journalisten.

Vielleicht merkt das ja doch noch mal der ein oder andere Journalist in unserem Land und hält inne und reflektiert, bevor er das nächste Mal davon schreibt, was der “Wählerwille” wollte. (Spezielle Grüße gehen an dieser Stelle an Walter Roller von der Augsburger Allgemeinen, der mein persönliches Fass zum Ãœberlaufen gebracht hat). Bei Politikern habe ich die Hoffnung schon aufgegeben, die haben zum größten Teil längst jegliche Bodenhaftung verloren.

Once more: How to really install Oracle Java on Mac OS X

After upgrading to Mac OS X 10.9 “Mavericks” you may notice that the upgrade also removed any versions of Java you may have had installed. If you’re just using Java Applets in the browser, you can simply go to the Java Download Page, install the offered version of the JRE and be done with it.
If, however, you also need to run local Java apps like for example Eclipse, you’ll get prompted to install Apple’s version of Java. If you do that, this will not only break the browser plugin but also install a version of Java that’s quite outdated and not well maintained by Apple.

The better solution is to download Oracle’s JDK (yup, the complete thing) and make OS X work happily with that. To do this, head over to Oracle’s Java SE download page, click the big button labeled “Java Download” and on the next page accept the License Agreement and select the jdk-7uXX-macosx-x64.dmg for download.
Install by double-clicking on the downloaded file and follow the on-screen instruction. Afterwards open a terminal window and issue

sudo ln -s /Library/Java/JavaVirtualMachines/jdk1.7.0_XX.jdk /System/Library/Java/JavaVirtualMachines/

(That’s quite a long line above, so make sure to scroll to the right and select everything. Also make sure to replace the ‘XX’ in the version number with the correct version of the JDK you downloaded)

That’s it. From now on Mac OS X 10.9 (and 10.8, for that matter) will work happily with Oracle’s Java and no longer prompt for installing the Apple version.

Apple Maps: Close, But Still No Cigar

Apple_Maps_Off_by_One
Even with Apple’s Maps updated I still wouldn’t trust them for navigation. But to be fair: it also took Google Maps three years to fix that particular error.

Die Rückkehr des runden Töpfchens

Ich bin wirklich nicht so vermessen zu glauben, dass Lidl aufgrund meiner Nicht-Kaufen-Empfehlung reagiert hat. Aber ich freu’ mich, dass es das Töpfchen wieder gibt und die Qualität auch wieder die alte ist ;)

Fixing PHP-FPM’s SCRIPT_NAME Bug The Brute Force Way

It’s not really news that PHP in it’s CGI or FPM flavor has slight to modest problems getting it’s environment right when using Apache as the front end web server, especially the $_SERVER[‘SCRIPT_NAME’] variable many scripts rely on to determine their true location on the hard drive. This erratic behavior is heavily documented in bug reports 51983 and 55208. As is common practice for the PHP-FPM team, their approach is to sit still and wait until this bug goes away on it’s own. This approach, proven to work for many politicians, may however not work for those folks, that need a solution to the problem at hand. A quite simple solution that unfortunately requires to recompile PHP is the following brute force patch for PHP 5.3.8:

--- php-5.3.8/sapi/fpm/fpm/fpm_main.c.org   2011-07-18 23:03:44.000000000 +0200
+++ php-5.3.8/sapi/fpm/fpm/fpm_main.c.  2011-11-24 18:29:37.000000000 +0100
@@ -1084,6 +1084,7 @@
 {
    char *env_script_filename = sapi_cgibin_getenv("SCRIPT_FILENAME", sizeof("SCRIPT_FILENAME") - 1 TSRMLS_CC);
    char *env_path_translated = sapi_cgibin_getenv("PATH_TRANSLATED", sizeof("PATH_TRANSLATED") - 1 TSRMLS_CC);
+   char *env_redirect_url = sapi_cgibin_getenv("REDIRECT_URL", sizeof("REDIRECT_URL") - 1 TSRMLS_CC);
    char *script_path_translated = env_script_filename;
    char *ini;
    int apache_was_here = 0;
@@ -1118,6 +1119,16 @@
 
        /* Hack for buggy IIS that sets incorrect PATH_INFO */
        char *env_server_software = sapi_cgibin_getenv("SERVER_SOFTWARE", sizeof("SERVER_SOFTWARE") - 1 TSRMLS_CC);
+                if (env_redirect_url &&
+                        strncmp(env_server_software, "Apache", sizeof("Apache")-1) == 0) {
+                        /*
+                         * If we have an env_redirect_url and the web server is Apache
+                         * it's very likely that env_redirect_url is the one we really
+                         * want
+                         */
+                        env_script_name = _sapi_cgibin_putenv("SCRIPT_NAME", env_redirect_url TSRMLS_CC);
+                }
+
        if (env_server_software &&
            env_script_name &&
            env_path_info &&
@@ -1159,7 +1170,7 @@
        if (CGIG(fix_pathinfo)) {
            struct stat st;
            char *real_path = NULL;
-           char *env_redirect_url = sapi_cgibin_getenv("REDIRECT_URL", sizeof("REDIRECT_URL") - 1 TSRMLS_CC);
+           // char *env_redirect_url = sapi_cgibin_getenv("REDIRECT_URL", sizeof("REDIRECT_URL") - 1 TSRMLS_CC);
            char *env_document_root = sapi_cgibin_getenv("DOCUMENT_ROOT", sizeof("DOCUMENT_ROOT") - 1 TSRMLS_CC);
            char *orig_path_translated = env_path_translated;
            char *orig_path_info = env_path_info;

Best Summing-up of Google’s new Search App for iPad

Yep its great and now they can move on to a decent Google+ app for iPad.
–Carlos Rodrigues

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Nicht-kaufen-Empfehlung der Woche

Früher gab’s bei Lidl mal eine tolle Sache. Nannte sich “Butterschmalz”, verpackt in einem runden Töpfchen, und war total genial geeignet zum braten, kochen, backen.

Das Produkt an sich gibt’s immer noch – es nennt sich sogar gleich. Geändert hat sich aber neben der Verpackung (jetzt in Quaderform) noch was: im Gegensatz zu früher ist der Wasseranteil im Schmalz um gefühlte 1000% gestiegen.

Das Zeug zischt, brutzelt und spritzt jetzt schon, wenn man es in die Pfanne schmeisst. Und es will sich auch schon bei Raumtemperatur in seine flüssige Aggregatsform umwandeln, was die Verarbeitung nicht wirklich leichter macht.

Keine Ahnung, wer hier Gewinnmaximierung betrieben hat, Lidl oder der Zulieferer. Auf alle Fälle ist das Produkt in der aktuellen Form nur für einen Zweck zu empfehlen: so lange bei Lidl im Regal stehen lassen, bis die wieder bessere Qualität liefern.

The Day The Routers Died

Can’t believe I missed that.

I especially like the part about “those who stay silent”.

Connect a Mac to a Minolta 2490MF

This isn’t a very common problem but since the solution is simple, it may come in handy. Konica-Minolta is one of the rare companies that doesn’t provide Mac drivers for at least some of their printers. Luckily enough not all of their printers are manufactured by Konica-Minolta either. So to print on a MagiColor 2490MF simply install the printer drivers for the Xerox 6115MFP. Works great via both, USB and network connection.

Neuer Rekord für “Skype for Mac (beta)”

Gerade eben hat die neue Skype for Mac (beta) einen neuen Rekord in der Kategorie “kürzeste Verweildauer auf meinem Mac” aufgestellt. Installieren, Starten, Gruseln, Runterschmeissen – das war alles in weniger als 60 Sekunden durch. Die neue “Schaltzentrale” ist für mich total unbrauchbar. Skype for Mac beta - Main Screen
Es interessiert mich nicht, wann ich zuletzt mit wem aus meiner Kontaktliste gechattet habe – was übrigens neben “ich schick’ mal schnell die Datei” meine Hauptanwendung von Skype ist -, aber ich muss alle meine wichtigen Kontakte im Schnellzugriff haben. Naja. Die alte 2.8.0.863 wird ja hoffentlich noch ‘ne Weile funktionieren.

P.S.: Ich bin da nicht allein

Nebenwirkungsfrei

Der Künstler wusste von sibirischen Nomadenstämmen, die den Fliegenpilz heute noch als Rauschmittel verwenden. Dafür isst der Schamane des Stammes den Pilz, der anschließend seinen Körper durchläuft und als Urin wieder ausgeschieden wird. Die anderen Stammesmitglieder trinken den Urin, der zwar noch die berauschende Kraft des Pilzes enthält, aber von allen unerwünschten Nebenwirkungen gereinigt ist.

Da bekommt der Spruch “Der hat doch was im Tee” gleich eine andere Bedeutung. Für 1000 Euro die Nacht darf man das mit Rentier-Urin auch gerne selbst probieren.

Ausgelaufen

Es hat sich ausgelaufen

Ausgelaufen


Ein bisschen über 160.000 km hat sie gehalten – jetzt hat sie sich ausgelaufen und ich muss mir eine neue Antriebsratte suchen. Mist. Aber bei der Gelegenheit kann ich dann gleich die Kugellager am Laufrad wechseln.

Dringend benötigte Management-Seminare

Eine sicherlich unvollständige Liste der Seminare, die jeder “Manager” doch bitte danke einmal besucht haben sollte:

  • Die Kunst, E-Mails bis zum Ende zu lesen
  • E-Mails verstehen: Einfacher als man denkt!
  • Umgekehrte Proportionalität: Textmenge und Qualität des Inhalts von E-Mails
  • Richtig antworten – Teil 1: Vorher auf die Frage achten!
  • Richtig antworten – Teil 2: Die Frage nochmal lesen!
  • Richtig antworten – Teil 3: Passt meine Antwort wirklich zur Frage?

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